19.09.2021: SC Deckbergen-Schaumburg gg. SV Sebbenhausen-Balge

Beim Heimspielauftakt mussten die SC-Frauen erneut auf einige Stammkräfte verzichten. So fehlten verletzungsbedingt weiterhin Dana Stolper, Nele Eldracher und Anna-Marie Sahlfeld. Im Verlauf der Woche kam noch Madelaine Libowski dazu. Isabell Reinhardt war zudem privat verhindert.

Der SC fand die ersten 30 Minuten sehr schleppend ins Spiel. „Der Ball lief bei uns zu Beginn überhaupt nicht gut. Eine Fülle von Fehlpässen machte oft einen geordneten Spielaufbau zunichte“, so SC-Coach Dirk Bredemeier. Im Gegenzug war Sebbenhausen bei Vorstößen aber immer wieder gefährlich. So in der 20. Minute. Silke Schich entwischte nach einem schnell vorgetragenen Angriff der Deckberger Abwehr und es hieß 0:1.

Der SC kam erst gegen Ende der 1. Halbzeit auf Temperatur! Nachdem Julia Danziger nach einer Ecke das Leder noch über den Kasten drosch, machte sie es in der 41. Minute besser. Eine Ecke von Svenja Köberle brachte sie volley im gegnerischen Tor unter. Nur eine Minute später reagiert die gegnerische Torfrau prächtig, als sie einen Schuss von Lea Voigt mit einem Reflex parierte. Julia Linke hatte sich zuvor klasse durchgesetzt und den Ball vors Tor gebracht. In der Nachspielzeit der 1. Halbzeit dann doch die Führung für den SC. Linda Hülsmann mit langem Freistoß aus der eigenen Hälfte heraus auf Julia Linke und es hieß 2:1. Das Spiel war gedreht! Direkt danach ertönte der Halbzeitpfiff.

Nach der Pause machten die SC-Frauen da weiter, wo sie aufgehört hatten. Die besseren Gelegenheiten waren auf Seiten der Deckbergerinnen. Zunächst scheiterten Julia Linke und Louisa Sahlfeld aus aussichtsreicher Position. In der 85. Minute dann aber das vorentscheidende 3:1 durch Louisa Sahlfeld. Zuvor hatte Julia Linke im Sebbenhausener Sechzehner mustergültig aufgelegt. Zum Ende keimte bei den Gästen noch einmal Hoffnung auf. Nermin Schweicho verkürzte in der 88. auf 2:3. Doch in der ersten Minute de Nachspielzeit erlöste Louisa Kuhlmann ihr Team mit einem Heber über die gegnerische Torfrau hinweg mit dem 4:2.

„Mein Team hat mich heute erneut positiv überrascht. Vor dem Spiel wäre ich mit einer Punkteteilung zufrieden gewesen. Am Ende geht der Sieg für uns in Ordnung, insbesondere aufgrund unseres Chancenplus.“

Kader:
Celina Dombrowe, Svenja Köberle, Pia Litschel, Julia Hildebrand, Anna Bredemeier, Julia Linke, Julia Danziger, Linda Hülsmann, Lea Voigt, Mette König, Louisa Sahlfeld, Julia Henschel, Louisa Kuhlmann, Kira Lukas, Fabiana Fischbeck